Der Felstempel von Abu Simbel

Mystik-Faktor:

 

Der Tempelkomplex von Abu Simbel wurde von Ramses II. in Auftrag gegeben und besteht aus 2 Tempeln.

Mangels eindeutiger Belege für den Baubeginn wird die Entstehung des Felstempels aufgrund einer Inschrift beim Nefertari-Tempel sowie Reliefs im Inneren des Ramses-Tempels auf 1260-1250 v. Chr. datiert.

 

Läuft man vom Busparkplatz aus in Richtung der Anlage, kommt man sogleich am Felsen vorbei, der den Tempel Ramses II beinhaltet. Hier fallen einem sofort die außerhalb des Tempels in den Felsen gemeißelten Tafeln mit Reliefs und Inschriften sowie ein Hieroglyphenband auf.

Leider konnte ich nirgends eine Information finden, von wem sie stammen und was sie besagen.

 

Die Fassaden der beiden Tempel wurden aus dem Felsmassiv ausgeschnitten und die Tempel selbst in den Felsen getrieben. Die Tiefe des Ramses-Tempels beträgt etwa 63 m, die des Tempels seiner Frau Nefertari ca. 21 m.

Die Portale zieren mächtige Statuen. Die des Ramses-Tempels sind 21 m hoch und zeigen ihn viermal nebeneinander sitzend. Insgesamt ist die Fassade 38 m breit und 32 m hoch.

 

Die Fassade des Nefertari-Tempels ist mit 6 Stauten versehen, je 3x Ramses und seine Frau. Sie sind alle 10 m hoch, was die besondere Stellung Nefertaris verdeutlicht. Normalerweise werden die Frauen kleiner als ihre Könige dargestellt.

In beiden Bauwerken befinden sich mehrere Kammern und am Ende, zentral gelegen, das Allerheiligste. Der Grundriß des Großen Tempels ist jedoch komplexer als der des Kleinen Tempels.

Während das Allerheiligste des Nefertari-Tempels die Göttin Hathor in Gestalt einer heiligen Kuh zeigt, befinden sich im Allerheiligsten des Ramses-Tempels die sitzenden Statuen Ptah, Amun-Re, Ramses II. und Re-Harachte. Damit stellt sich der Pharao auf dieselbe Stufe wie die drei Götter.

 

Beim Anblick dieses überwältigenden Bauwerks ist man dankbar, daß dieses in den 60er Jahren in einem aufsehenerregenden Projekt um 60 m nach oben und ca. 140 m nach hinten verlegt wurde, um es vor den Fluten des Assuan-Staudamms zu retten. Nicht auszudenken, wieviele grandiose Schätze nicht gerettet wurden und für immer in den Fluten versanken....

Koordinaten: 22.336944, 31.625556

Die Koordinaten beziehen sich ungefähr auf den Standort des Tempels.

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Nur einige Stätten, die es hier zu entdecken gibt:

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Le Donon: höchster Berg der unteren Vogesen

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