Poblado talayótico de Torralba d'en Salord

Indy-Faktor:

Mystik-Faktor:

Torralba d‘en Salord entstand etwa 1400 v. Chr. und besitzt die größte Taula der Insel.  

Sie ist 4,30 m hoch. Ihr Fuß wiegt 13 Tonnen, der Deckstein ist 3,80 m lang und 9 Tonnen schwer.

 

Die Stätte verfügt außerdem über zwei Talayots, von denen der westliche freigelegt wurde. Eine Ausgrabung unter dem Boden des Talayots erbrachte den Nachweis eines älteren Baus mit ovalem Grundriß.

 

Ausgegraben wurde ebenfalls das Hypostylon, während der Rest des Geländes noch auf seine Entdeckung wartet.

Koordinaten: N39° 54.73103 E4° 9.86737

Diese beziehen sich auf den Parkplatz

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Nördlich des Parkplatzes liegt der große,

noch nicht freigelegte östliche Talayot

Im mit rostroten Flechten bedeckten Steinboden

sind zahlreiche Spuren auszumachen

Die das Gelände umgebende neuzeitliche Mauer ist größtenteils aus kleinen Steinen errichtet. Was hat es mit den großen, glatten Elementen im unteren Bereich auf sich? Wurden antike Bestandteile verbaut?

 

 

 

Diese Frage stellt sich unweigerlich auch bei der Betrachtung des Mauer-Querschnitts

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Durchgang trennt die moderne Mauer von der antiken Einfassung der Taula

 

 

 

 

Die gewaltige Größe und perfekte Ausführung der Taula machen einen echt sprachlos

 

 

 

Eine Besonderheit der Taula von Torralba d‘en Salord ist die Nut an ihrer Rückseite. Man sagte uns, sie diene zur Stabilisierung.

Warum besitzen dann nicht alle Taulas eine solche Verstärkung?

 

Die Auswölbung in der Mitte des Decksteins wurde

der Nut des Tragsteins angepaßt

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kante der Front ist hingegen schnurgerade

 

 

Der Innenbereich der Taula wartet mit abwechslungsreichen Details auf. Betrachtet man das Fundament, drängt sich einem wieder die Frage auf, ob wir es nicht mit zwei unterschiedlichen Bauphasen zu tun haben. Es wurde aus dem gewachsenen Fels gearbeitet, Mauer und Säulen scheinen später aufgeschichtet worden zu sein

Auch die beiden in das Plateau geschlagenen Stufen deuten darauf hin, daß ein prähistorisches Werk von der Talayotkultur weiterverwendet wurde

Auch hier ist die Wand mit einigen Nischen ausgestattet

Auf dem Weg duch das Gelände passierten wir ein rätselhaftes Gebilde. Von der Seitenoch recht unauffällig...

...offenbart seine Front einen moderneren Bogen innerhalb einer scheinbar antikeren Mauer. Was steckt dahinter?

Der Weg führt weiter zu einem zeitgenössischen Steinbruch, in dem im 19. und 20. Jahrhundert eine weiche Gesteinsform aus Sand und Calciumcarbonat abgebaut wurde. Dabei gruben sich die Arbeiter bis in den hinteren Teil einer prähistorischen Höhle durch

Ob das bearbeitete Gestein unmittelbar vor diesem Steinbruch auch den Arbeiten im 19. und 20. Jahrhundert entstammen, ist nicht bekannt

Wir würden die Spuren der Prähistorie zuordnen

Leider beschreibt die Infotafel nur die Arbeiten im Steinbruch, geht jedoch nicht auf die prähistorische Höhle ein.

So wissen wir nicht, was an dieser Höhle noch original und was den Steinbrucharbeiten zuzuschreiben ist. Sie besitzt mehrere Nebenräume

Auf dem Weg zu einer weiteren Höhle kamen wir an einer Säule vorbei, auf der kleine Steinbrocken scheinbar sinnlos drapiert wurden.

Von wem, wann und warum?

Obwohl man meinen möchte, es handele sich hier um den Ein- und Ausgang ein und desselben Raums, haben wir zwei voneinander getrennte Höhlen vor uns. Wir beschränkten uns auf die Besichtigung der linken Höhle, da der rechte Eingang von Fliegen umschwärmt wurde

Einziger noch vorhandener Gegenstand in der recht geräumigen Höhle ist ein steinerner Trog

 

 

 

Welche Funktion hatte er?

Die Rundtour führt im weiteren Verlauf zu einem kleinen Stall, in dessen Hof eine Zisterne steht. Wie man heute weiß, verbirgt sich darunter ein antiker Hohlraum, der drei Säulen beinhaltet. Er wurde im 19. Jahrhundert jedoch versiegelt und als Wasserspeicher genutzt. Der im Jahr 2012 entdeckte Original-Eingang wird seither freigelegt und am Zugang für die Öffentlichkeit gearbeitet

 

 

 

Ungeklärt bleibt indes, welcher Zeit der riesige Steinpott und das zerstörte quadratische Etwas dahinter entstammen

Gleich um die Ecke erreicht man den so betitelten „Dreschplatz“, ein kreisrund eingefaßtes Steinplateau. Bei der rechten, im Vordergrund befindlichen Hälfte handelt es sich höchstwahrscheinlich um den prähistorischen Originalzustand. Sie weist im Muttergestein eine umlaufende, schmale Rille auf

Umlaufende Rille im antiken Gestein

Detailaufnahme der Rille

Auf dem Weg zum letzten Besichtigungspunkt, dem Hypostylon, passierten wir ein Stück der Zyklopenmauer.

Auch sie beherbergt ein Steingesicht...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...den Zipfelmützen-Mann

 

Torralba d‘en Salord besitzt das einzige Hypostylon, auf dessen Dach noch ein gut abgegrenzter Erdhügel erhalten ist

Sein Inneres beeindruckt mit mehreren Säulen, die die steinerne Dachkonstruktion tragen. Decke und Säulen sind durch ein kunstvolles Arrangement aus einzelnen Steinen und mächtigen Balken miteinander verbunden. Man beachte besonders die angespitzte Basis der tagenden Säule...

 

 

 

 

 

 

...sowie den unterlegten Sockel. Man hat hier offensichtlich mit allen Tricks gearbeitet

 

Nur einige Stätten, die es hier zu entdecken gibt:

Mystische Stätten

im Elsaß:

Mont St. Odile - Mysteriöser Berg mit Heidenmauer, rätselhaften Felsformationen, Burgen und einem Dolmen

Pierre á Bassins

Gigantischer Steintopf:

La Cuve de Pierre

Verloren Eck

Pierre des Druides

auf dem Wüstenberg

Riesige Steinspur:

Pierres d'Autels Reisberg

Stampflöcher auf dem Frohnberg

Mystische Stätten

in Lothringen:

Thron am höchsten Punkt:

La Roche Corbeaux

Petroglyphen auf dem Petit Jumeau

Gespalten: Roches á Cupules

Mystische Stätten

in den Vogesen:

Le Donon: höchster Berg der unteren Vogesen

Unbekanntes Ruinenfeld beim Felsenmeer nahe Gerardmer

Chemin des Roches Dieffenthal

Tête des Cuveaux

Roches de La Moulure

Dolmen de Purifaing

Symbolträchtiger Stein und Cart Ruts am Lac de Pierre Percée

Gigantische Ausmaße: Sechseckige "Badewanne" im Vallon St. Martin

Hier wurden Mühlsteine produziert: Steinbruch im Vallon St. Martin

Laleu Colline und Pierres de Sacrifice

Mystische Stätten

in Süddeutschland:

Der Nonnenfelsen

bei Bad Dürkheim

Schalensteinpfad Schonach

Schalensteine Gremmelsbach

Historischer Rundweg Leistadt

Mystischer Ort Sternenfels

Grabhügel bei Schmie

Große Kunst:

Steinbruch bei Schmie

Ergonomisch:

Steinsofa in Schwaibach

Fremdartig: Der Mauzenstein bei Bad Herrenalb

Priorstein bei Baiersbronn

Schalensteinpfad Schonach

Wie ein Fremdkörper: Teufelsstein Bad Dürkheim

Fast unsichtbar:

Steinhöhle bei Zweibrücken

Menhir bei Weilheim/Tübingen

Grabhügel in Kilchberg

Steinbruch mit römischen "Stempeln":

Der Kriemhildenstuhl Bad Dürkheim

Der Dahner Felsenpfad

Das Felsenmeer im Odenwald

Mystische Stätten

im Harz:

Treppenstein auf

dem Huthberg

Megalithanlage Burg Regenstein

Regensteinmühle bei Burg Regenstein

Große und Kleine Sandhöhlen

Die Felsenwohnungen bei Langenstein

Der Hohlweg der Altenburg bei Langenstein

Abgeladen: Teufelssessel

auf der Teufelsmauer

Burgen und Chateaus:

Burg Alt-Windstein

"Tempelfassade" auf dem Gelände der Wasenbourg

Chateau Lutzelhardt

Burg Altdahn

Cart Ruts - ein weltweites Phänomen, sogar direkt vor der Haustür:

Clapham Junction auf Malta: Das berühmteste und doch nur eines von zahlreichen Steingleisen weltweit

Cart Ruts auf dem Kniebis im Schwarzwald

Cart Ruts in Albstadt-Ebingen

Tiefe Wagenspuren und ein Indianerkopf bei Le Saut du Prince Charles

Cart Ruts auf São Miguel/Azoren

Direkt am Straßenrand und doch kaum sichtbar:

Cart Ruts bei Posto Santo, Terceira/Azoren

Relheiras Passagem das Bestas auf Terceira/Azoren

Die Cart Ruts von São Bras auf Terceira erstrecken sich weiter, als man denkt

Die rätselhaften Externsteine:

Felsnadeln mit vielen Geheimnissen

Seelenloch auch in Deutschland:

Das Ganggrab in Züschen

Megalithochburg Morbihan/Bretagne:

Menhiralleen bei Carnac

Géant de Kerzerho

Dolmen Mané Keriaval

Le Grand Menhir Brisé

Berühmt für seine Gravuren: Ganggrab von Gavrinis

Bretagne/

Ille-et-Vilaine/Janze-Esse:

La Roche aux Fées

Rätselhafte "Schleifsteine":

Polissoir de la Petit Garenne/Bretagne

Menorca - Megalithhochburg im Mittelmeer

Torralba d'en Salord: Mit 4,30 m die größte Taula Menorcas

Dolmen Ses Roces Llises

Restauration schon in der Antike? Die gestützte Taula von Talatí de Dalt

Perforisiert: Son Catlar

Geniale Konstruktion: Fächerdach von Torre d'en Galmes

Poblado Talyotico de Biniparratx Petit

"Umgedrehte Schiffsrümpfe": Die Navetas auf Menorca

Malta - einer der bekanntesten Hotspots der Antike:

Hagar Qim

Neben Hagar Qim: Mnajdra

Tarxien-Tempel

Unterirdisch:

Das Hyopgäum

Katakomben Saint Paul's

Gigantija-Tempel auf Gozo

Terceira/Azoren - reiches Erbe im Atlantik:

Geheimnisvolle Höhlen am Fuße des Monte Brasil

Der "Druidenstuhl"

im Wald von Grota do Medo

Drachenkopf in der

Serra do Cume

Kolumbarium

Weitere bemerkenswerte Orte weltweit:

Herausgefräst: Schiffsgravur in einem Felsen am Fuße der Akropolis auf Lindos

Ehemalige Löwenstatue?

Die Sphinx

Megaltihische Spuren in Kekova/Türkei

Felsenstädte in Myra/Türkei

Meisterwerke der Kunst: Fresken in Pompeji/Italien

Megalithmauer beim

Asklipieion auf Kos

Die Pyramiden von Guimar/Teneriffa

Perfekte Säulen in Leptis Magna/Libyen

Faszinierende Ausstellungsstücke:

Vogelherd-Pferdchen im Schloß Hohentübingen

Rätselhafter Dodekaeder im Landesmuseum in Stuttgart

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