Géants de Kerzerho, Table du Sacrifice

Mystik-Faktor:

Etwa 100 m nördlich der Steinreihen von Kerzerho liegt eine die Alignements ergänzende Reihe - die Geants de Kerzerho. Die Höhe der etwa 20 besonders bemerkenswerten Menhire übertrifft mit teilweise über 6 m den Géant du Manio bei Carnac.

Sie säumen heute einen schmalen Pfad und führen zu einem Platz mit zwei riesigen stehenden Steinsäulen und einem vermutlich umgestürzten Menhir, der wahrlich gigantische Ausmaße hat. An diesem Platz liegt auch der "Table du Sacrifice". Dieser tanzt aus der Reihe der in der Region „üblichen“ Steinkolosse. Vom Typus her könnte er aus dem Elsaß oder Lothringen stammen.

Seine Oberfläche weist die Charakteristika der dort sehr häufig vorkommenden Roches oder Pierres à Cupule auf. Dieser riesige Steinblock trägt zahlreiche Schalen, Rinnen, ist an einer Seite mit „Schlitzen“ versehen und hat mit den ihn umgebenden Exemplaren nicht viel gemein. Es ist fraglich, ob er ursprünglich überhaupt Teil des Arrangements war. Auffällig ist seine fast schnurgerade Längsseite – bei näherem Hinsehen kommt nur eines in Betracht: Der Felsbrocken wurde an dieser Stelle durchtrennt. Daß dieser Zustand durch Verwitterung entstanden ist, ist sehr unwahrscheinlich.

Neben einem Menhir, von dessen verwitterter/gespaltener Spitze bereits einen Teil abgebrochen auf dem Boden liegt, befindet sich ein ca. 1 m im Durchmesser großer Stein mit tiefem Loch. Man ist geneigt, ihn als „Schale“ zu bezeichnen, aber es ist unbekannt, welche Funktion er hatte.

Ein paar Gehminuten entfernt erreicht man ein weiteres, interessantes Steinfeld. Hier liegt ein ähnlich großer Koloß auf dem Boden wie im Bereich des Table du Sacrifice. Besonders bemerkenswert ist jedoch eine Steinplatte in Dreiecksform mit absolut ebener und glattgeschliffener Oberfläche. An der Längsseite sind in gleichen Abständen Kerben eingebracht, die an „Zahnradspuren“ erinnern. Welchem Zweck dienten sie? War die ursprüngliche Form der Platte möglicherweise eine andere? Diese „Zahnradspuren“ sind im übrigen keine Ausnahmeerscheinung.

 

 

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Der Beginn der Géants du Kerzerho - Steinsäulen
entlang des Pfads

 

 

 

 

 

 

Handelt es sich bei den Kerben um Verwitterung oder
Bearbeitung?

 

 

 

 

 

 

 

Der kurios geformte Monolith führt zum Table du
Sacrifice

Der mysteriöse Platz des Table du Sacrifice (hier nicht zu sehen) mit seinen zwei stehenden Steinsäulen und dem wahrscheinlich umgestürzten Koloß. Die beiden vorderen rechts scheinen den Weg zu weisen

Was für ein monströser Stein.

Ob er je stand und welchen Zwecken er diente, bleibt sein Geheimnis

 

 

 

 

 

Aber auch die beiden stehenden Menhire sind nicht zu verachten.

Bei diesem hier ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der gebrochene Teil der Spitze herunterdonnert. Er hat offensichtlich schon einen Teil davon verloren

 

 

 

Am Fuß des Menhirs liegt ein seltsamer Stein mit tiefem Loch.

Im Hintergrund der Table du Sacrifice. Wenn man genau
hinsieht, läßt sich dessen gerade abgetrennte Seite
erahnen

 

 

 

 

Zu diesem gewaltigen Monolithen kann man nur
aufschauen

La Table du Sacrifice - Opferstein. Die gerade Trennkante liegt auf der gegenüberliegenden Seite

 

 

 

Hier sieht man die Schnittkante, die eine Rinne durchtennt

Schalen auf der Oberfläche des Table du Sacrifice

In nur ein paar Gehminuten vom Platz des Table du Sacrifice erreicht man diese ungewöhnliche Stätte. Hier liegt ein ähnlicher Koloß auf dem Boden

Besonders interessant ist die dreieckige Steinplatte mit „Zahnradgravuren“

 

 

 

 

Ihre absolut plane Oberfläche ist schon sehr erstaunlich.
Was aber diese linear ausgerichteten Einkerbungen für eine Funktion hatten, ist rätselhaft.

Hatte der Stein vielleicht ursprünglich eine andere Form und ist nur Teil eines Ganzen?

Hinter dem Menhir in Bildmitte liegt die dreieckige Steinplatte.

Der kleine Menhir weist ebenfalls eine Besonderheit auf...

...denn er ist an über die Länge seiner Spitze eingekerbt

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