Polissoir de la Petit Garenne

Mystik-Faktor:

Etwa 40 km südlich von Paris befindet sich im kleinen Örtchen Morigny-Champigny das Polissoir de la Petite Garenne (Petit Garenne = kleines Wildkaninchen /kleines Kaninchengehege).

Dieses Polissoir (wörtlich: Schleifstein) ist kein Einzelphänomen, das es nur hier gibt. Recherchen haben ergeben, daß diese Art bearbeitete Steine europaweit (z. B. in England, Finnland und Luxemburg) verbreitet sind, jedoch in Frankreich und Schweden besonders häufig vorkommen.

Es handelt es sich um Steinblöcke, die unterschiedliche Schleifspuren aufweisen. Die häufigste Form sind tiefe Rillen und Einschnitte. Es gibt aber auch flachere, ovale Spuren.

Auffällig ist, daß die Oberflächen dieser bearbeiteten Bereiche absolut glattpoliert sind, meist im Gegensatz zum Stein, auf dem sie sich befinden. Sie werden gewöhnlich ins Neolithikum (5000-2000 v. Chr.) datiert.

 

Bezüglich ihres Zweckes oder Bedeutung wird auch hier spekuliert. Wie ihr Name schon sagt, werden sie im allgemeinen als Schleif-, Wetz- oder Schärfstein für Schwerter oder Beile gedeutet, man bedient sich aber auch gerne des „astronomischen“ oder gar „rituellen“ Kalenders aus dem Interpretationskatalog.

 

Das Polissoir de la Petite Garenne liegt am Waldrand von Morigny-Champigny in einer Senke. Ohne das aufgestellte Info-Schild könnte man es leicht übersehen. Es soll sich um eines der schönsten Polissoirs der Region handeln.

 

Sein Alter wird mit 6000 Jahren angegeben, die Entstehung der Spuren vermutet man in der wiederholten Bearbeitung der Oberfläche mittels Steinwerkzeugen. Die präzise Ausführung und die extrem glatten Oberflächen der Einschnitte bzw. Schleifspuren sehen jedoch so aus, als seien sie erst gestern mittels moderner Elektrowerkzeuge entstanden. Der Steinblock wird auf ein Gewicht von 4 Tonnen geschätzt.

 

Er trägt verschiedene Bearbeitungsspuren in Form von Rillen, pfeilspitzförmigen und ovalen Ausschleifungen. Die Kanten des Steins durchtrennen teilweise die Schleifspuren, was darauf hinweist, daß die Platte ehemals größer war und zerlegt wurde.

 

Ein weiteres Polissoir ist im Museum von Carnac ausgestellt. Es wurde 2011 von seinem Fundort in der Gemeinde Landévant (30 km nördlich von Carnac) ins Museum gebracht.

Es ist etwa 1 m lang und weist an seiner Schmalseite drei glattpolierte Rillen auf.

 

Koordinaten: 48.457365, 2.188870

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Infotafel

Eines der schönsten Polissoirs der Region.

Es weist verschiedene Spuren auf, ganz so, als sei der Stein ein Übungsstück für Handwerker gewesen. Auffällig und vielen gemein ist, daß sie nur Bruchstücke eines Ganzen zu sein scheinen, hier sichtbar an der Trennkante, die durch die Einkerbungen verläuft

Von der anderen Seite fotografiert

 

 

 

 

Detail des Polissoirs

 

 

 

 

Detail des Polissoirs

Welche Werkzeuge vermögen es, solche Kerben zu erzeugen? Auffällig sind deren glattpolierten Flächen

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Spuren erinnern an die von modernen Werkzeugen und hätten uns ohne Hinweis nichts antikes vermuten lassen

Polissoir im Museum von Carnac, dessen schnurgerade abgetrennte Fläche einmal mehr an einen zerstörten Menhir denken läßt. Die Oberfläche und die eingebrachten Rinnen sind auch hier glattpoliert

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