Große und Kleine Sandhöhlen unterhalb des Regensteinplateaus

Mystik-Faktor:

Nach 1,5 km Fußmarsch erreicht man die in nördlicher Richtung unterhalb des Regensteinplateaus gelegenen Sandhöhlen.

 

Zunächst passiert man die Kleinen Sandhöhlen, deren größte diesen Namen eigentlich nicht verdient hat, ragt ihr „Portal“ doch etwa 5 m in die Höhe und ist mindestens genauso breit. Vermutlich ist mit „klein“ jedoch das Areal gemeint, welches deutlich überschaubarer ist als bei den Großen Sandhöhlen. Die Kleinen Sandhöhlen sind in hartes, „echtes“ Gestein geschlagen, während sich die Großen Sandhöhlen in weichem Kalkgestein befinden.

Das Material ist teilweise so fragil, daß es sich mit dem Fingernagel ankratzen läßt. Der bei den Großen Sandhöhlen reichlich vorhandene, puderfeine Quarzsand wurde früher als Scheuer- und Streusand abgebaut.

 

Es ist nichts darüber bekannt, wann die Höhlen entstanden sind. Es  wird vermutet, daß es sich früher um Thingplätze, also germanische Volksversammlungsstätten, gehandelt hat.

 

 

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Die Großen Sandhöhlen, herangezoomt von der Burg Regenstein

 

 

 

 

Nicht weit entfernt vom Burggelände des Regensteins befinden sich die Sandhöhlen. Der Weg führt zunächst zu den Kleinen Sandhöhlen.

Was mag den Baum wohl dazu bewogen haben, in Winkeln zu wachsen?

 

Die Kleinen Sandhöhlen sind, im Gegensatz zu den Großen, in massives Gestein gehauen. In den Feslen wurde vermutlich in neuerer Zeit ein Gesicht eingemeißelt (Detail siehe unten)

 

 

 

Vermutlich keine antike Ritzung

Die gewaltigen Dimensionen der „Haupthöhle“ fallen  beim Betrachten des Fotos zunächst nicht auf. Erst durch den Größenvergleich (rechts am Höhleneingang steht ein Mann) werden die Ausmaße deutlich

 

 

 

Die rechte Seite einer großen Nische ist mit Stufen ausgestattet, die an der Felswand enden (Details siehe nächstes Foto)

 

 

 

 

Völlig verwitterte, scheinbar sinnlose Stufen

 

 

 

Eine niedrige Aushöhlung von ca. 1 m Höhe besitzt im Inneren eine Säule

 

Kalksteinformationen am Rand der Großen Sandhöhlen

Beim Betreten des Areals der Großen Sandhöhlen kommt man sich ein bißchen vor wie auf einem anderen Planeten. Der Anblick der Höhlen im weißen  Gestein, umgeben von ebenso weißem Sand und gesäumt von dunklen Bäumen, wirkt surreal

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch hier gibt es "Stufen" im weichen Kalkgestein

Auch an manchen Stellen im Wald tritt der Kalkstein zutage

Der große Block liegt am „Eingang“ zu den Sandhöhlen

Das Areal...

...der Großen Sandhöhlen

 

 

 

 

 

Der etwa in der Mitte Areals aufragende Block ist zerfurcht und übersät mit Gravuren der Besucher. Aus seinen Rinnen fließt puderfeiner Sand

Der Stein ist so weich, daß man mit dem Fingernagel Spuren hinterlassen kann. Ein Wunder, daß er überhaupt noch vorhanden ist

 

 

 

 

 

Nahaufnahme einer der Höhlen auf dem Gelände

Dank des oberhalb verlaufenden Waldwegs bekommt man auch die Gelegenheit...

 

 

 

 

 

...diese unwirkliche Landschaft zu überblicken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein faszinierender Ort!

Nur einige Stätten, die es hier zu entdecken gibt:

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im Elsaß:

Mont St. Odile - Mysteriöser Berg mit Heidenmauer, rätselhaften Felsformationen, Burgen und einem Dolmen

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Pierres d'Autels Reisberg

Stampflöcher auf dem Frohnberg

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in Lothringen:

Thron am höchsten Punkt:

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Gespalten: Roches á Cupules

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in den Vogesen:

Le Donon: höchster Berg der unteren Vogesen

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Symbolträchtiger Stein und Cart Ruts am Lac de Pierre Percée

Gigantische Ausmaße: Sechseckige "Badewanne" im Vallon St. Martin

Hier wurden Mühlsteine produziert: Steinbruch im Vallon St. Martin

Laleu Colline und Pierres de Sacrifice

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Mystischer Ort Sternenfels

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