Dolmen de Purifaing und Tête des Corveaux

Mystik-Faktor:

 

Der Dolmen de Purifaing liegt an einem für Dolmen eher untypischen Ort: Mitten im Wald an einem Hang, östlich von Éloyes. Er ist vermutlich der einzige Vertreter seiner Art im weiteren Umkreis.

Als weißer Fleck auf der Landkarte ist er nicht ausgeschildert. Man findet ihn wohl nur durch Zufall, sofern man keine Koordinaten hat.

Der Dolmen ist etwa 2 m lang und 0,8 m hoch. Die Breite variiert von 1,80 m im Zentrum und 1,20 m am hinteren Ende. Laut Wikipedia gibt es in der Nähe einige kleine Menhire, nach denen wir uns jedoch nicht umgesehen haben.

 

Drei Kilometer nördlich vom Dolmen de Purifaing liegt der  Berg  "Tête des Cuveaux", mit 783 m die höchste Erhebung der Gemeinde Éloyes.

Auf einem Plateau am Berggipfel in exponierter Lage befinden sich große Schalen, und auch unterhalb des Plateaus gibt es beachtliche Felsformationen zu bestaunen.

 

Koordinaten:

Dolmen: 48.079444, 6.663333

Tête de Cuveaux (Plattform): 48.092050, 6.631291

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Der Dolmen von Purifaing ist durch seine Lage mitten im Wald, noch dazu in abschüssigem Gelände, ein seltenes Exemplar.

In der näheren Umgebung befinden sich keine Steine, die eventuell zum Bau zur Verfügung hätten stehen können

Sein „Dach“ ziert neben einem kreisrunden Loch, welches sich als eine Art „Ausstanzung“ präsentiert, auch eine nicht bestimmbare Ornamentik

 

 

 

 

 

Ein beeindruckendes Bauwerk, das völlig zu Unrecht vergessen mitten im Nirgendwo liegt

Die Rückseite des Dolmens

Etwa 3 Kilometer nordwestlich befindet sich der Tête des Cuveaux. Unterwegs wurden wir auf einen Stein am Wegesrand aufmerksam, der sowohl oben...

...als auch auf seiner Rückseite markante Einschnitte aufweist

Das Ziel vor Augen: Der Tête des Cuveaux -

ein rätselhaftes Plateau am Berghang

Wie bei der „Wolfskirche“  wurde hier ebenfalls ein erhöhter Magnetismus gemessen

Riesige Cupules verteilen sich über das Plateau, welches einen schönen Ausblick ins Tal bietet

Einige „halbe“ Schalen befinden sich seitlich am Abhang und waren wahrscheinlich ursprünglich komplett

Ein Exemplar mit solch einer halbierten Schale, deren andere Hälfte erhalten geblieben ist, liegt jedenfalls in unmittelbarer Nähe.

Der Zollstock dient als Größenvergleich

Hier das oben erwähnte Steinungetüm, dessen saubere Bruch-/Schnittkante genau durch eine Schale verläuft. Eine Seite der Schnittfläche ist bemoost, die andere nicht. Das liegt vermutlich daran, daß die Bruchkante einen Vorsprung gebildet hat, der verhindert, daß Regenwasser am Stein hinunterläuft

Das Gegenstück ruht am Abhang.

Die Bruchkante des Cupules ist gut zu erkennen (rechts unten)

Der Felsblock besitzt zwei weitere Vertiefungen auf seiner Oberfläche

Auch auf dem Platz vor dem Plateau gibt es Steinplatten mit nicht mindergroßen Cupules…

…wie der Größenvergleich beweist

Ein steiler Weg führt hinunter zum Fuß des Plateaus.

Als Orientierung: Der Mensch steht rechts zwischen den Felsen auf dem Tête des Cuveaux

 

 

 

 

 

 

 

Ein Sockel unterhalb des Plateaus besitzt eingemißelte Nischen

Was für eine geheimnisvolle Stimmung!  Der liegende Koloß vor dem Einschnitt im Felsen erweckt den Eindruck, als sei er, einer Falltür gleich, aus seinem Rahmen gefallen

Als hätte der Baum ein Abrutschen des Felsbrockens verhindert...

Aufstieg nach der Begehung unterhalb des Tête des Cuveaux. Das Plateau mit den schalen befindet sich rechts oben am Bildrand

Auf dem Rückweg zum Auto kam uns dieses Gebilde sehr suspekt vor

 

 

 

 

Und tatsächlich: Seine Oberfläche ziert ein großes Cupule

Nur einige Stätten, die es hier entdecken gibt:

Mystische Stätten

im Elsaß:

Mont St. Odile - Mysteriöser Berg mit Heidenmauer, rätselhaften Felsformationen, Burgen und einem Dolmen

Pierre á Bassins

Gigantischer Steintopf:

La Cuve de Pierre

Verloren Eck

Pierre des Druides

auf dem Wüstenberg

Riesige Steinspur:

Pierres d'Autels Reisberg

Stampflöcher auf dem Frohnberg

Mystische Stätten

in Lothringen:

Thron am höchsten Punkt:

La Roche Corbeaux

Petroglyphen auf dem Petit Jumeau

Gespalten: Roches á Cupules

Mystische Stätten

in den Vogesen:

Le Donon - höchster Berg der unteren Vogesen

Unbekanntes Ruinenfeld beim Felsenmeer nahe Gerardmer

Chemin des Roches Dieffenthal

Tête des Cuveaux

Roches de La Moulure

Dolmen de Purifaing

Symbolträchtiger Stein und Cart Ruts am Lac de Pierre Percée

Gigantische Ausmaße: Sechseckige "Badewanne" im Vallon St. Martin

Hier wurden Mühlsteine produziert: Steinbruch im Vallon St. Martin

Laleu Colline und Pierres de Sacrifice

Mystische Stätten

in Süddeutschland:

Der Nonnenfelsen

bei Bad Dürkheim

Schalensteinpfad Schonach

Schalensteine Gremmelsbach

Historischer Rundweg Leistadt

Mystischer Ort Sternenfels

Grabhügel bei Schmie

Große Kunst:

Steinbruch bei Schmie

Ergonomisch: Steinsofa in Schwaibach

Fremdartig: Der Mauzenstein bei Bad Herrenalb

Priorstein bei Baiersbronn

Schalensteinpfad Schonach

Wie ein Fremdkörper: Teufelsstein Bad Dürkheim

Fast unsichtbar:

Steinhöhle bei Zweibrücken

Menhir bei Weilheim/Tübingen

Grabhügel in Kilchberg

Steinbruch mit römischen "Stempeln":

Der Kriemhildenstuhl Bad Dürkheim

Der Dahner Felsenpfad

Das Felsenmeer im Odenwald

Mystische Stätten

im Harz:

Treppenstein auf

dem Huthberg

Megalithanlage Burg Regenstein

Regensteinmühle bei Burg Regenstein

Große und Kleine Sandhöhlen

Die Felsenwohnungen bei Langenstein

Der Hohlweg der Altenburg bei Langenstein

Abgeladen: Teufelssessel

auf der Teufelsmauer

Uralte Trittspuren bei der

Teufelsmauer

Burgen und Chateaus:

Burg Alt-Windstein mit

Uralt-Spuren

Chateau Lutzelhard

Burg Altdahn

Cart Ruts - ein weltweites Phänomen, sogar direkt vor der Haustür:

Clapham Junction auf Malta: das berühmteste und doch nur eines von zahlreichen Steingleisen weltweit

Cart Ruts auf dem Kniebis im Schwarzwald

Cart Ruts in Albstadt-Ebingen

Tiefe Wagenspuren und ein Indianerkopf bei Le Saut du Prince Charles

Cart Ruts auf São Miguel/Azoren

Direkt am Straßenrand und doch kaum sichtbar:

Cart Ruts bei Posto Santo, Terceira/Azoren

Relheiras Passagem das Bestas auf Terceira/Azoren

Die Cart Ruts von São Bras auf Terceira erstrecken sich weiter, als man denkt

Die rätselhaften Externsteine:

Felsnadeln mit vielen Geheimnissen

Seelenloch auch in Deutschland:

Das Ganggrab in Züschen

Megalithochburg Morbihan/Bretagne:

Menhiralleen bei Carnac

Géant de Kerzerho

Bretagne/

Ille-et-Vilaine/Janze-Esse:

La Roche aux Fées

Rätselhafte "Schleifsteine":

Polissoir de la Petit Garenne/Bretagne

Menorca - Megalithhochburg im Mittelmeer

Torralba d'en Salord: Mit 4,30 m die größte Taula Menorcas

Dolmen Ses Roces Llises

Restauration schon in der Antike? Die gestützte Taula von Talatí de Dalt

Perforisiert: Son Catlar

Geniale Konstruktion: Fächerdach von Torre d'en Galmes

Poblado Talyotico de Biniparratx Petit

"Umgedrehte Schiffsrümpfe": Die Navetas auf Menorca

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Geheimnisvolle Höhlen am Fuße des Monte Brasil

Der "Druidenstuhl"

im Wald von Grota do Medo

Drachenkopf in der

Serra do Cume

Kolumbarium

Weitere bemerkenswerte Orte weltweit:

Herausgefräst: Schiffsgravur in einem Felsen am Fuße der Akropolis auf Lindos

Ehemalige Löwenstatue?

Die Sphinx

Megaltihische Spuren in Kekova/Türkei

Felsenstädte in Myra/Türkei

Pompeji/Italien

Die Pyramiden von Guimar/Teneriffa

Perfekte Säulen in Leptis Magna/Libyen

Faszinierende Ausstellungsstücke:

Vogelherd-Pferdchen im Schloß Hohentübingen

Rätselhafter Dodekaeder im Landesmuseum in Stuttgart

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