Roches a Cupules, Pierres a Cupules und ein außergewöhnlicher Dolmen

Indy-Faktor:

Mystik-Faktor:

 

Ausgehend vom idyllischen Lac de la Maix bei Vexaincourt kann man drei sehr interessante und mystische Stätten besuchen:

 

Die erste Station sind die nahegelegenen Roches a Cupules. Auf dem Weg dorthin

erreicht man überraschend einen Pierre a Cupules, also einen großen Stein mit einigen Schalen. Dieser ist zwar nicht in der Wanderkarte eingezeichnet, aber nicht minder sehenswert. Er liegt nicht auf einem Berg, aber auch nicht direkt an der Straße, sondern etwas erhöht.

Im Gegensatz zu diesen (man muß inzwischen schon fast sagen: gängigen) Pierres a Cupules, die man im Elsaß und Lothringen sehr häufig findet, ist ein Felsenbrocken mit Schalen etwas besonderes (zumindest habe ich sonst noch keinen seiner Art gesehen).

Mitten im Wald liegt es da, das in der Mitte zerbrochene Felsungetüm mit seinen vielen, beeindruckend tiefen und großen Schalen. Es ist deutlich erkennbar, daß seine Mitte einst auch eine Schale zierte, und es sieht nicht so aus, als hätte der Baum den Felsbrocken gesprengt.

 

Unterhalb des Felsblocks liegt eine Steinplatte, deren Rautenform und glatte Oberfläche nicht so aussehen, als seien sie natürlich entstanden.

Gegenüber befindet sich ein kleinerer, inzwischen im Erdreich versunkender Felsen, der ebenfalls Schalen aufweist. Auch dieser ist zerstört, und wieder läuft die Beschädigung durch die Mitte einer Schale.

Ein wirklich merkwürdiger Ort - unnötig zu erwähnen, daß sich der Platz am höchsten Punkt der Erhebung befindet.....

 

Auf dem Weg zur dritten (und meiner Meinung nach besten!) Stätte kommt man abermals an einem Pierre a Cupule vorbei, dieser ist in der Wanderkarte markiert und liegt am Wegesrand.

 

Bei diesem dritten Besichtigungspunkt handelt es sich um einen imposanten Dolmen mit einem nicht minder imposanten Bassin auf seiner gigantischen Deckenplatte.

Der Dolmen ist offiziell mit einem Schild als Prähistorische Stätte gekennzeichnet, was bei den wenigsten bisher besichtigten Plätzen der Fall war.

Von der Seite ist er nicht unbedingt als Dolmen erkennbar, da das hintere Teil der Deckenplatte auf dem Boden aufzuliegen scheint.

Von vorne sieht man zwar den "Eingang", aber innen ist es so dunkel, so daß immer noch der Eindruck bleibt, die Deckenplatte würde aufliegen. Erst das Blitzlicht des Fotos macht den Durchgang sichtbar.

Vermutlich hat sich das Bauwerk im Laufe der Jahrtausende durch das Gewicht der Deckenplatte tief in den Erdboden eingearbeitet. Ich schätze deren Gewicht auf mindestens 20-30 Tonnen.

 

Der Dolmen ist an 3 Seiten umgeben von großen Bodenplatten. Jene gegenüber des Eingangs und die (davorstehend) links davon weisen einige Schalen auf. Merkwürdig ist, daß mindestens 2 der Platten wirken, als seien sie gegossen worden! Die Struktur erinnert an erkaltete Lavaströme, aber die scheiden in dieser Region wohl eher aus. Ein weiteres Mysterium....

Koordinaten:

Roches à Cupules: 48.480067 7.054933

Pierre à Cupule I: 48.479633 7.056567

Pierre à Cupule II: 48.4646 7.05785

Dolmen: 48.46875 7.04645

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Nur einige Stätten, die es hier zu entdecken gibt:

Mystische Stätten

im Elsaß:

Mont St. Odile - Mysteriöser Berg mit Heidenmauer, rätselhaften Felsformationen, Burgen und einem Dolmen

Pierre á Bassins

Gigantischer Steintopf:

La Cuve de Pierre

Verloren Eck

Pierre des Druides

auf dem Wüstenberg

Riesige Steinspur:

Pierres d'Autels Reisberg

Stampflöcher auf dem Frohnberg

Mystische Stätten

in Lothringen:

Thron am höchsten Punkt:

La Roche Corbeaux

Petroglyphen auf dem Petit Jumeau

Gespalten: Roches á Cupules

Mystische Stätten

in den Vogesen:

Le Donon: höchster Berg der unteren Vogesen

Unbekanntes Ruinenfeld beim Felsenmeer nahe Gerardmer

Chemin des Roches Dieffenthal

Tête des Cuveaux

Roches de La Moulure

Dolmen de Purifaing

Symbolträchtiger Stein und Cart Ruts am Lac de Pierre Percée

Gigantische Ausmaße: Sechseckige "Badewanne" im Vallon St. Martin

Hier wurden Mühlsteine produziert: Steinbruch im Vallon St. Martin

Laleu Colline und Pierres de Sacrifice

Mystische Stätten

in Süddeutschland:

Der Nonnenfelsen

bei Bad Dürkheim

Schalensteinpfad Schonach

Schalensteine Gremmelsbach

Historischer Rundweg Leistadt

Mystischer Ort Sternenfels

Grabhügel bei Schmie

Große Kunst:

Steinbruch bei Schmie

Ergonomisch:

Steinsofa in Schwaibach

Fremdartig: Der Mauzenstein bei Bad Herrenalb

Priorstein bei Baiersbronn

Schalensteinpfad Schonach

Wie ein Fremdkörper: Teufelsstein Bad Dürkheim

Fast unsichtbar:

Steinhöhle bei Zweibrücken

Menhir bei Weilheim/Tübingen

Grabhügel in Kilchberg

Steinbruch mit römischen "Stempeln":

Der Kriemhildenstuhl Bad Dürkheim

Der Dahner Felsenpfad

Das Felsenmeer im Odenwald

Mystische Stätten

im Harz:

Treppenstein auf

dem Huthberg

Megalithanlage Burg Regenstein

Regensteinmühle bei Burg Regenstein

Große und Kleine Sandhöhlen

Die Felsenwohnungen bei Langenstein

Der Hohlweg der Altenburg bei Langenstein

Abgeladen: Teufelssessel

auf der Teufelsmauer

Burgen und Chateaus:

Burg Alt-Windstein

"Tempelfassade" auf dem Gelände der Wasenbourg

Chateau Lutzelhardt

Burg Altdahn

Cart Ruts - ein weltweites Phänomen, sogar direkt vor der Haustür:

Clapham Junction auf Malta: Das berühmteste und doch nur eines von zahlreichen Steingleisen weltweit

Cart Ruts auf dem Kniebis im Schwarzwald

Cart Ruts in Albstadt-Ebingen

Tiefe Wagenspuren und ein Indianerkopf bei Le Saut du Prince Charles

Cart Ruts auf São Miguel/Azoren

Direkt am Straßenrand und doch kaum sichtbar:

Cart Ruts bei Posto Santo, Terceira/Azoren

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Die Cart Ruts von São Bras auf Terceira erstrecken sich weiter, als man denkt

Die rätselhaften Externsteine:

Felsnadeln mit vielen Geheimnissen

Seelenloch auch in Deutschland:

Das Ganggrab in Züschen

Megalithochburg Morbihan/Bretagne:

Menhiralleen bei Carnac

Géant de Kerzerho

Dolmen Mané Keriaval

Le Grand Menhir Brisé

Berühmt für seine Gravuren: Ganggrab von Gavrinis

Bretagne/

Ille-et-Vilaine/Janze-Esse:

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Geniale Konstruktion: Fächerdach von Torre d'en Galmes

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Der "Druidenstuhl"

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Weitere bemerkenswerte Orte weltweit:

Herausgefräst: Schiffsgravur in einem Felsen am Fuße der Akropolis auf Lindos

Ehemalige Löwenstatue?

Die Sphinx

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Asklipieion auf Kos

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Faszinierende Ausstellungsstücke:

Vogelherd-Pferdchen im Schloß Hohentübingen

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