Cart Ruts São Bras

Mystik-Faktor:

Der 5 km lange Wanderweg von São Bras gilt vor allem wegen der Cart Ruts als Tip. Tief ausgeprägte Spurrillen sind gleich zu Beginn des Wanderweges auszumachen.

 

Sie erstrecken sich nicht nur auf dem ausgewiesenen Wanderweg. Der aufmerksame Besucher findet sie noch an Stellen, die nicht im offiziellen Wegmaterial eingezeichnet sind.

Außerdem führt der Weg durch ein Ruinenfeld, das nirgendwo Erwähnung findet. Nicht einmal in der Routenbeschreibung von São Bras werden sie beschrieben. Das ist sehr schade, man wüßte gerne, worum es sicher hier einst gehandelt hat.

 

 

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Infotafel zum Rundweg von São Bras

Die tief ausgeprägten Steingleise zeigen sich bereits zu Beginn der Wanderung

 

 

 

 

 

 

 

Im Hintergrund gabelt sich die Spur

 

 

 

 

 

Im Hintergrund hat sich der Boden unter dem Spurverlauf in späterer Zeit, vielleicht durch ein Erdbeben, abgesenkt

Obwohl parallel, sind hier die Spurrillen unterschiedlich tief.

Je flacher die eine...

 

 

 

 

...desto tiefer ihr Pendant

 

 

 

Manche Rillen sind „doppelspurig“

Diese und die folgende Aufnahme...

 

 

 

...stammen von anderen Teilstücken

 

 

 

 

 

Relheiras (port. für Wagenspuren) gibt es auf allen Azoren-Inseln. Es wurden jüngst Projekte ins Leben gerufen, sie nach und nach freizulegen und besonders zu schützen

 

 

 

 

 

Im weiteren Verlauf werden die Spuren plötzlich flacher, aber umso breiter (zum Größenvergleich: rechts im Hintergrund steht ein Mensch)

Die faszinierenden „Gleise“ von São Bras ziehen sich über eine (sichtbare) Distanz von fast 1,5 km!

Sie verlaufen weiter in Kurven...

...und führen schließlich in einen geheimnisvollen Wald

Geheimnisvoll nicht nur wegen des dichten Bewuchses, der an einen Urwald erinnert...

...sondern auch wegen Mauern und anderer steinerner Ruinen, die auf Schritt und Tritt zu finden sind. Spurrillen sind ab hier auf dem Wanderweg nicht mehr zu sehen, was aber nichts heißt

Ein Wasserbecken, das um einen Monolithen herumgemauert wurde?

Oder kam der riesige Stein erst später hinein? Es gibt noch weitere dieser „Tanks“ auf dem Gelände, die zum Teil auch Wasser beinhalten

 

 

 

 

Nur wenige Meter vom „Tank“ entfernt: überall von Bäumen überwucherte Ruinen

Immer wieder fallen Steinbögen auf, von denen nur noch der obere Teil aus dem Erdreich ragt

Erstaunlich, daß die antiken Hinterlassenschaften nicht einmal im Wanderführer bei der Beschreibung des Wanderwegs erwähnt werden

Auch eine Recherche im Internet blieb ergebnislos

Welches Geheimnis hüten Erdreich und Baumwurzeln?

Kaum aus dem Wald herausgetreten, empfing uns der schattenlose Rückweg über Feld- und Asphaltwege, der auch im azoreanischen Sommer bei 26° als ziemlich brennend empfunden werden kann

Nicht mehr viel erwartend, konzentriert man sich gerne auf die kleinen Wunder am Wegesrand...

...oder auch auf belanglose landschaftliche Details, wie diesen Stall

Doch dann entdeckten wir zufällig direkt unterhalb des Stalls, nur 2 m vom Weg entfernt, aber durch Büsche kaum sichtbar, diese mächtige, in den Stein gefräste Spurrille

 

 

 

Ihr Pendant verbirgt sich höchstwahrscheinlich unter dichtem Bewuchs

(hier rechts am Bildrand)...

 

 

 

 

 

...hier ebenfalls rechts am Bildrand

 

 

 

...hier links am Bildrand

 

 

 

 

Wie sich herausstellte, verlaufen die Rillen am Grund des Bachs „Ribeira dos Pães“

 

 

 

 

 

Bemerkenswert ist die Doppelspur  die das Bachbett kreuzt.

 

Da das Bachbett nach und nach immer enger und die Spalte zudem tiefer wird und kein Weiterkommen möglich war, folgten wir wieder der Straße

Nach wenigen Minuten stießen wir westlich des Wegs abermals auf parallele Gleise. Sie liegen damit jenen im Bachbett genau gegenüber

In der Antike werden sie aller Wahrscheinlichkeit nach ein großes Areal eingenommen, wenn nicht sogar die ganze Insel bedeckt haben. Sie sind jedenfalls bei São Bras kein Einzelfall (siehe Passagem das Bestas, Santa Bárbara und die Cart Ruts bei Posto Santo)

Nur einige Stätten, die es entdecken gibt:

Mystische Stätten

im Elsaß:

Mont St. Odile - Mysteriöser Berg mit Heidenmauer, rätselhaften Felsformationen, Burgen und einem Dolmen

Pierre á Bassins

Gigantischer Steintopf:

La Cuve de Pierre

Verloren Eck

Pierre des Druides

auf dem Wüstenberg

Riesige Steinspur:

Pierres d'Autels Reisberg

Stampflöcher auf dem Frohnberg

Mystische Stätten

in Lothringen:

La Roche Corbeaux in Lothringen: Thron am höchsten Punkt

Petroglyphen auf dem Petit Jumeau

Roches á Cupules

Mystische Stätten

in den Vogesen:

Le Donon - höchster Berg der unteren Vogesen

Unbekanntes Ruinenfeld beim Felsenmeer nahe Gerardmer

Chemin des Roches Dieffenthal

Tête des Cuveaux

Roches de La Moulure

Dolmen de Purifaing

Symbolträchtiger Stein und Cart Ruts am Lac de Pierre Percée

Gigantische Ausmaße: Sechseckige "Badewanne" im Vallon St. Martin

Hier wurden Mühlsteine produziert: Steinbruch im Vallon St. Martin

Laleu Colline und Pierres de Sacrifice

Mystische Stätten

in Süddeutschland:

Der Nonnenfelsen

bei Bad Dürkheim

Schalensteinpfad Schonach

Schalensteine Gremmelsbach

Historischer Rundweg Leistadt

Mystischer Ort Sternenfels

Grabhügel bei Schmie

Große Kunst:

Steinbruch bei Schmie

Ergonomisch: Steinsofa in Schwaibach

Fremdartig: Der Mauzenstein bei Bad Herrenalb

Priorstein bei Baiersbronn

Schalensteinpfad Schonach

Wie ein Fremdkörper: Teufelsstein Bad Dürkheim

Fast unsichtbar:

Steinhöhle bei Zweibrücken

Menhir bei Weilheim/Tübingen

Grabhügel in Kilchberg

Steinbruch mit römischen "Stempeln":

Der Kriemhildenstuhl Bad Dürkheim

Der Dahner Felsenpfad

Das Felsenmeer im Odenwald

Mystische Stätten

im Harz:

Treppenstein auf

dem Huthberg

Megalithanlage Burg Regenstein

Regensteinmühle bei Burg Regenstein

Große und Kleine Sandhöhlen

Die Felsenwohnungen bei Langenstein

Der Hohlweg der Altenburg bei Langenstein

Abgeladen: Teufelssessel

auf der Teufelsmauer

Uralte Trittspuren bei der

Teufelsmauer

Burgen und Chateaus:

Burg Alt-Windstein mit

Uralt-Spuren

Chateau Lutzelhard

Cart Ruts - ein weltweites Phänomen, sogar direkt vor der Haustür:

Clapham Junction auf Malta: das berühmteste und doch nur eines von zahlreichen Steingleise weltweit

Cart Ruts auf dem Kniebis im Schwarzwald

Cart Ruts in Albstadt-Ebingen

Tiefe Wagenspuren und ein Indianerkopf bei Le Saut du Prince Charles

Cart Ruts auf São Miguel/Azoren

Direkt am Straßenrand und doch kaum sichtbar: Cart Ruts bei Posto Santo, Terceira/Azoren

Relheiras Passagem das Bestas auf Terceira/Azoren

Die Cart Ruts von São Bras auf Terceira erstrecken sich weiter, als man denkt

Die rätselhaften Externsteine:

Felsnadeln mit vielen Geheimnissen

Seelenloch auch in Deutschland:

Das Ganggrab in Züschen

Megalithochburg Morbihan/Bretagne:

Unzählige Dolmen und Menhire

Bretagne/

Ille-et-Vilaine/Janze-Esse:

La Roche aux Fées

Rätselhafte Polissoirs:

Polissoir de la Petit Garenne/Bretagne

Menorca - Megalithhochburg im Mittelmeer

Torralba d'en Salord

Dolmen Ses Roces Llises

Perforisiert: Son Catlar

Malta - einer der bekanntesten Hotspots der Antike:

Gigantija-Tempel auf Gozo

Das Hyopgäum auf Malta

Terceira/Azoren - reiches Erbe im Atlantik:

Geheimnisvolle Höhlen am Fuße des Monte Brasil

Der "Druidenstuhl"

im Wald von Grota do Medo

Drachenkopf in der

Serra do Cume

Kolumbarium

Weitere bemerkenswerte Orte weltweit:

Herausgefräst: Schiffsgravur in einem Felsen am Fuße der Akropolis auf Lindos

Ehemalige Löwenstatue?

Die Sphinx

Megaltihische Spuren in Kekova/Türkei

Felsenstädte in Myra/Türkei

Pompeji/Italien

Die Pyramiden von Guimar/Teneriffa

Perfekte Säulen in Leptis Magna/Libyen

Faszinierende Ausstellungsstücke:

Vogelherd-Pferdchen im Schloß Hohentübingen

Rätselhafter Dodekaeder im Landesmuseum in Stuttgart

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