Grota do Medo

Indy-Faktor:

Mystik-Faktor:

Östlich des Dörfchens Posto Santo (übersetzt bezeichnenderweise „Heiliger Ort“) liegt ein Hügel namens „Grota do Medo“ („Grotte der Angst“).

Der mit Wald bewachsene Streifen birgt eine Fülle rätselhafter Steine mit „Sägespuren“, Cupules und Gravuren, außerdem Dolmen, einen „Druidenstuhl“ und nicht zuletzt eine Art Tumulus.

 

Dieser Ort ist ein Geheimtip, denn kaum jemand weiß davon und verirrt sich hierher. Ohne fachkundige Führung sind die Hot-Spots jedoch kaum zu entdecken.

 

Unser erster Besuch glich einem Herumirren zwischen zweifelsohne bearbeiteten Steinen. Wir fanden zwar die zwei Dolmen, die Hauptattraktionen blieben uns mangels Ortskenntnis und auch wegen eines ringsherum gespannten Stacheldrahts verwehrt.

 

Erst im Rahmen einer archäologisch geführten Tour (siehe auch Monte Brasil, die Cart Ruts bei Posto Santo, die Cart Ruts der Passagem das Bestas, das Kolumbarium und den Dragonhead) gelangten wir doch noch an die echten Schätze.

 

 

Um die Bilder im Vollbildmodus anzusehen,

bitte auf das Bild klicken

Zu Beginn des Aufstiegs auf den Berg liegt bereits der erste Brocken mit Bearbeitungsspuren. Nur mit der Panorama-Funktion ist er in seiner Gesamtheit zu fotografieren

Gleich um die Ecke liegt ein im Boden vergrabener
Stein mit diversen Ritzungen

 

 

 

Juca machte uns auf eine Gravur aufmerksam,
die einen Angler darstellen soll

Dieser Felsbrocken weist laut Juca einige „Schiffsgravuren“ auf.

Sie werden wegen ihres „Segels“ als solche gedeutet

(siehe Vergrößerung unten)

Hier sind die "Segel" etwas besser sichtbar. Wie so oft, ist alles Interpretationssache.

Da nichts über die Geschichte um die Geschehnisse auf diesem Berg bekannt ist und sich bisher auch kaum ein Archäologe hierher verirrt hat, konnte uns auch Juca nur Denkanstöße geben

Weitere Ritzungen befinden sich auf dem Gestein

Rätselhafte „Sägespuren“...

...weisen viele Steine auf

Wie eine in der Bewegung erstarrte Welle stellt sich diese Formation dar

Unter ihrem „Wellenkamm“ verbergen sich wabenartige Strukturen

Ominöse „Sägespuren“ auch im Boden

Ein Pärchen mit Löchern, wie aus Geschossen entstanden

 

 

 

Wurde das Terrain in der Vorgeschichte möglicherweise als Steinbruch genutzt?

Der vordere Monolith besitzt ein Cupule

Die drei Löcher in diesem riesigen Monolithen sind tiefe Aushöhlungen ins Innere des Gesteins...

...und haben mit den „klassischen“ Schalen nicht viel gemein

Tiefe Ritzung in Form einer Parabelkurve (links - und unten im Detail)

Der erste von zwei Dolmen Grota do Medos.

Mächtige Klötze wurden hier in klassischer Manier aufeinandergestapelt und schaffen so einen Innenraum

Der Dolmen von der Seite betrachtet

„Sägespuren“ überall

Riesige, halb in der Erde versunkene Schale. Gleich daneben befindet sich eine zweite, die man schnell übersehen kann, da sie fast gänzlich im Boden verschwunden ist

 

 

 

 

 

 

Die Schale im Vordergrund ist nur noch zu erahnen

 

 

 

Aus einem anderen Winkel kann man sie jedoch noch erkennen

Der zweite Dolmen beeindruckt durch das aus zwei wuchtigen Steinriesen konstruierte „Satteldach“

Mysteriöse Teleportation :-)

 

 

 

 

Auf einer Lichtung liegt ein mysteriöser Dolmen, der, von nahem betrachtet, ein erstaunliches Merkmal besitzt

Ein Gesicht in Stein geformt und darunter ein Raum, der von zwei flachen Menhiren flankiert wird

 

 

 

Innenraum des Dolmens

Was für ein geheimnisvolles Objekt!

Jenseits des Stacheldrahts (Juca hat ihn einfach heruntergedrückt) eröffnet sich ein bizarres und zugleich mystisches Gelände

Wir folgten Juca zunächst auf eine Plattform, die erhöht innerhalb der massiven Steinformationen liegt

Juca mutmaßte, daß der antike Platz auch später noch bedeutend gewesen sein muß, da er sorgfältig mit Mauerwerk ausgebessert und stabilisiert wurde

 

 

 

 

"Abstieg" von der Plattform. Man meint, Stufen zu erkennen

Weiter ging es über Stock, Stein und Stufen, vorbei an geheimnisvollen Felsformationen, die ebenfalls an vielen Stellen mit Mauerwerk ergänzt sind

Der Spalt am rechten Bildrand ist der Eingang zu einem Tumulus!

Jeder Wanderer würde daran vorbeigehen. Ohne ortskundigen Führer ist man chancenlos

 

 

 

 

Der Eingang ist etwa 3 m hoch. Man beachte die abgespaltenen oder geglätteten Seiten der den Gang flankierenden Felsen

 

 

 

 

Der Gang wird im weiteren Verlauf immer niedriger. Die Ganglänge beträgt etwa 7 m

 

 

 

 

Jenseits des Decksteins kommt man nur noch in gebückter Haltung weiter.

 

Ob das Mauerwerk in den Spalten Teil der Konstruktion ist oder später ergänzt wurde?

Am Ende befindet sich eine kleine Kammer, wie es klassisch bei den meisten Tumuli der Fall ist

Schräg gegenüber des „Tumulus“ liegt ein mächtiger Brocken, der durch einige Besonderheiten auf sich aufmerksam macht

 

 

 

 

Die tiefe Kerbe zieht sich über die gesamte Oberfläche

 

 

 

 

 

Obwohl neben dem Felsen Stufen nach unten führen, wäre ich nie auf die Idee gekommen, daß er ein noch viel größeres Geheimnis bergen könnte...

...denn er ist der Deckstein einer Höhle mit zwei Kammern

 

 

 

 

Eine Rille zieht sich seitlich über fast den gesamten Deckstein.

 

Markant sind die kleinen quadratischen Löcher

"Hauptraum", im Hintergrund der "Nebenraum"

"Nebenraum"

Daß die Höhle auch einen Namen trägt, ist mir erst nach dem Urlaub aufgefallen. Oberhalb der Rille ist „Gruta de Camãos“ (Höhle der LKWs)  eingraviert - wie nur kommt sie zu dieser Bezeichnung?

Vorbei am „Tumulus“ (rechts) geht es zur nächsten Attraktion (Felsblock links im Hintergrund)

Er besitzt nicht nur ein Ring-Symbol an der Stirnseite...

 

 

 

...sondern auch eine quadratische Schale auf der Oberfläche

Auch dieses Detail wäre uns ohne Juca verborgen geblieben, denn vom Weg aus ist die Schale nicht zu sehen. Man muß den Felsen ein Stück weit erklimmen

 

 

 

 

 

Und dann kamen wir endlich zu dem so intensiv an falscher Stelle gesuchten Druidenstuhl!

Vielen Dank Juca! Es wäre ein Jammer gewesen, dieses mysteriöse Objekt zu verpassen!

 

 

 

 

Dem Druidenstuhl schließt sich ein Durchgang an

 

 

 

Auffällig ist, daß eine Seite aus einem glattpoliertem Monolithen besteht...

 

 

 

 

 

 

...die andere hingegen aus Gesteinsbrocken zusammengesetzt wurde

Nur einige Stätten, die es entdecken gibt:

Mystische Stätten

im Elsaß:

Mont St. Odile - Mysteriöser Berg mit Heidenmauer, rätselhaften Felsformationen, Burgen und einem Dolmen

Pierre á Bassins

Gigantischer Steintopf:

La Cuve de Pierre

Verloren Eck

Pierre des Druides

auf dem Wüstenberg

Riesige Steinspur:

Pierres d'Autels Reisberg

Stampflöcher auf dem Frohnberg

Mystische Stätten

in Lothringen:

La Roche Corbeaux in Lothringen: Thron am höchsten Punkt

Petroglyphen auf dem Petit Jumeau

Roches á Cupules

Mystische Stätten

in den Vogesen:

Le Donon - höchster Berg der unteren Vogesen

Unbekanntes Ruinenfeld beim Felsenmeer nahe Gerardmer

Chemin des Roches Dieffenthal

Tête des Cuveaux

Roches de La Moulure

Dolmen de Purifaing

Symbolträchtiger Stein und Cart Ruts am Lac de Pierre Percée

Gigantische Ausmaße: Sechseckige "Badewanne" im Vallon St. Martin

Hier wurden Mühlsteine produziert: Steinbruch im Vallon St. Martin

Laleu Colline und Pierres de Sacrifice

Mystische Stätten

in Süddeutschland:

Der Nonnenfelsen

bei Bad Dürkheim

Schalensteinpfad Schonach

Schalensteine Gremmelsbach

Historischer Rundweg Leistadt

Mystischer Ort Sternenfels

Grabhügel bei Schmie

Große Kunst:

Steinbruch bei Schmie

Ergonomisch: Steinsofa in Schwaibach

Fremdartig: Der Mauzenstein bei Bad Herrenalb

Priorstein bei Baiersbronn

Schalensteinpfad Schonach

Wie ein Fremdkörper: Teufelsstein Bad Dürkheim

Fast unsichtbar:

Steinhöhle bei Zweibrücken

Menhir bei Weilheim/Tübingen

Grabhügel in Kilchberg

Steinbruch mit römischen "Stempeln":

Der Kriemhildenstuhl Bad Dürkheim

Der Dahner Felsenpfad

Das Felsenmeer im Odenwald

Mystische Stätten

im Harz:

Treppenstein auf

dem Huthberg

Megalithanlage Burg Regenstein

Regensteinmühle bei Burg Regenstein

Große und Kleine Sandhöhlen

Die Felsenwohnungen bei Langenstein

Der Hohlweg der Altenburg bei Langenstein

Abgeladen: Teufelssessel

auf der Teufelsmauer

Uralte Trittspuren bei der

Teufelsmauer

Burgen und Chateaus:

Burg Alt-Windstein mit

Uralt-Spuren

Chateau Lutzelhard

Cart Ruts - ein weltweites Phänomen, sogar direkt vor der Haustür:

Clapham Junction auf Malta: das berühmteste und doch nur eines von zahlreichen Steingleise weltweit

Cart Ruts auf dem Kniebis im Schwarzwald

Cart Ruts in Albstadt-Ebingen

Tiefe Wagenspuren und ein Indianerkopf bei Le Saut du Prince Charles

Cart Ruts auf São Miguel/Azoren

Direkt am Straßenrand und doch kaum sichtbar: Cart Ruts bei Posto Santo, Terceira/Azoren

Relheiras Passagem das Bestas auf Terceira/Azoren

Die Cart Ruts von São Bras auf Terceira erstrecken sich weiter, als man denkt

Die rätselhaften Externsteine:

Felsnadeln mit vielen Geheimnissen

Seelenloch auch in Deutschland:

Das Ganggrab in Züschen

Megalithochburg Morbihan/Bretagne:

Unzählige Dolmen und Menhire

Bretagne/

Ille-et-Vilaine/Janze-Esse:

La Roche aux Fées

Rätselhafte Polissoirs:

Polissoir de la Petit Garenne/Bretagne

Menorca - Megalithhochburg im Mittelmeer

Torralba d'en Salord: Mit 4,30 m die größte Taula Menorcas

Dolmen Ses Roces Llises

Restauration schon in der Antike? Die gestützte Taula von Talatí de Dalt

Perforisiert: Son Catlar

Geniale Konstruktion: Fächerdach von Torre d'en Galmes

Poblado Talyotico de Biniparratx Petit

"Umgedrehte Schiffsrümpfe": Die Navetas auf Menorca

Malta - einer der bekanntesten Hotspots der Antike:

Gigantija-Tempel auf Gozo

Das Hyopgäum auf Malta

Terceira/Azoren - reiches Erbe im Atlantik:

Geheimnisvolle Höhlen am Fuße des Monte Brasil

Der "Druidenstuhl"

im Wald von Grota do Medo

Drachenkopf in der

Serra do Cume

Kolumbarium

Weitere bemerkenswerte Orte weltweit:

Herausgefräst: Schiffsgravur in einem Felsen am Fuße der Akropolis auf Lindos

Ehemalige Löwenstatue?

Die Sphinx

Megaltihische Spuren in Kekova/Türkei

Felsenstädte in Myra/Türkei

Pompeji/Italien

Die Pyramiden von Guimar/Teneriffa

Perfekte Säulen in Leptis Magna/Libyen

Faszinierende Ausstellungsstücke:

Vogelherd-Pferdchen im Schloß Hohentübingen

Rätselhafter Dodekaeder im Landesmuseum in Stuttgart

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Indiana Stones