Die Giersteine bei Forbach

Mystik-Faktor:

An einer exponierten Stelle auf einer Bergkuppe bei Bermersbach nahe Forbach stehen die Giersteine, eine Gruppe unterschiedlich großer Granitblöcke, 160 Meter steil über der Murg gelegen. Der größte Block mit einem Umfang von 13 m weist an der Oberfläche Vertiefungen und Rinnen auf.  Seitlich sind Stufen in den Granit geschlagen. Wie die Rinnen und Vertiefungen ursprünglich entstanden sind, bleibt Spekulation. Die einen sind von Erosion überzeugt, andere sehen ein Menschenwerk ("Opferstein" o. ä.).

Ich vermute eine Kombination aus beidem. Eingemeißelte Schalen und Rillen haben sich im Laufe der Jahrtausende (?) durch Regenwasser weiter vertieft.

Ihm gegenüber liegt ein zweiter, ähnlich großer Brocken mit einer großen und sehr tiefen Schale. Leider ist diese vom Hauptbrocken aus nur teilweise zu sehen. Auf den Stein steigen kann man nicht.

Hier vermute ich eher, daß die Schale nicht natürlich entstanden ist. Zumindest der erkennbare Teil sieht nicht nach reiner Erosion aus. Weitere kleinere Blöcke liegen verteilt auf dem Boden, einer von ihnen ist zerborsten.

 

Das Areal um die Steine war zudem wohl einst quadratisch mit einer kleinen Mauer eingefaßt. An der Nord- und West-Seite ist die Einfassung noch zu erkennen. Ob diese in Bezug zu den Steinblöcken  stehen, ist nicht überliefert.

 

Rund einen Kilometer von den Giersteinen entfernt liegt der Eulenfelsen, eine sehenswerte Formation. Nur wenige Schritte unterhalb des Eulenfelsen thronen zwei weitere Felsformationen, von denen die tiefer gelegene besonders ausgefallen ist.

Ein aus eventuell einst aufeinandergeschichteten Klötzen bestehendes Konstrukt wirkt, als sei es schnurgerade "halbiert" worden. Die entstandene "Säule" hält sich trotz ihrer Neigung wacker standhaft.

Eine natürliche Entstehung dieser außergewöhnlichen Form schließe ich nahezu aus, zumal die Rückseite völlig plan und wie poliert erscheint.

Wann hingegen Hand angelegt wurde, ist nicht ansatzweise abschätzbar. Sehenswert ist das Gebilde definitiv und lohnt den Abstecher.

 

 

Koordinaten Parkplatz: 48.691491, 8.349248

Die Giersteine erreicht man nach wenigen Minuten

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Wie aus dem Nichts erhebt sich die kleine Gruppe an Felsbrocken auf einer sonst ebenen Anhöhe

Blick von Westen. Auf dem Boden verteilen sich kleinere Blöcke

Zweitgrößter Brocken mit beachtlicher Schale auf der Oberfläche

Der "Hauptblock" besitzt zum Glück Stufen,

denn die Oberfläche ist wirklich sehenswert

 

 

 

 

 

 

 

 

Tiefe Rinnen zerfurchen das Gestein

Auf dem "Hauptstein" mit seinen Rinnen und Schalen

Am Ende der Stufen befindet sich ein eingemeißeltes Quadrat

Was auf der zerfruchten Oberfläche menschlichem Handeln und Erosion geschuldet ist, läßt sich nicht mehr nachvollziehen

Brocken am Fuße des "Hauptfelsens",

einer davon in exakt zwei Hälften gespalten

 

 

 

Was von unten gesehen nicht ansatzweise erahnbar ist, offenbart sich beim Blick vom "Hauptfelsen" auf den zweitgrößten Stein in der Gruppe: Er besitzt eine tiefe Schale auf seiner Oberfläche

 

 

 

 

 

Schale im bestmöglichen Zoom-Detail, näher kommt man ihr leider nicht

Nord- und Westeinfassung des Plateaus -

steht sie in Zusammenhang mit den Giersteinen?

 

 

 

 

 

 

Eulenfelsen mit Aussichtspavillon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eulenfelsen

Interessante Schichtung des Gesteins

Ein paar Meter weiter unten gibt sich diese Formation nicht minder sehenswert, kann aber mit dem nächsten Exemplar kaum mithalten...

...denn dieses Exemplar ist in seiner Form einzigartig

 

 

Erst aufeinander-gestapelt und dann zerteilt? Oder wie soll man sich das Konstrukt sonst erklären?

 

 

 

Plan "abgefräste" Rückseite, dazu wirkt die Säule noch abgestützt und zwischen den Elementen "abgepuffert"

Nur einige Stätten, die es hier zu entdecken gibt:

Mystische Stätten

im Elsaß:

Mont St. Odile - Mysteriöser Berg mit Heidenmauer, rätselhaften Felsformationen, Burgen und einem Dolmen

Pierre á Bassins

Gigantischer Steintopf:

La Cuve de Pierre

Verloren Eck

Pierre des Druides

auf dem Wüstenberg

Riesige Steinspur:

Pierres d'Autels Reisberg

Stampflöcher auf dem Frohnberg

Mystische Stätten

in Lothringen:

Thron am höchsten Punkt:

La Roche Corbeaux

Petroglyphen auf

dem Petit Jumeau

Gespalten: Roches á Cupules

Mystische Stätten

in den Vogesen:

Le Donon: höchster Berg der unteren Vogesen

Unbekanntes Ruinenfeld beim Felsenmeer nahe Gerardmer

Chemin des Roches Dieffenthal

Roches de La Moulure

Dolmen de Purifaing

Schalen mit Aussicht:

Tête des Cuveaux

Symbolträchtiger Stein und Cart Ruts am Lac de Pierre Percée

Gigantische Ausmaße: Sechseckige "Badewanne" im Vallon St. Martin

Hier wurden Mühlsteine produziert: Steinbruch im Vallon St. Martin

Laleu Colline und Pierres de Sacrifice

Mystische Stätten

in Süddeutschland:

Ruinen auf

dem Katzenkopf bei der Hornisgrinde

Der Nonnenfelsen

bei Bad Dürkheim

Schalensteinpfad Schonach

Schalensteine Gremmelsbach

Historischer Rundweg Leistadt

Mystischer Ort Sternenfels

Grabhügel bei Schmie

Ergonomisch:

Steinsofa in Schwaibach

Fremdartig: Der Mauzenstein bei Bad Herrenalb

Priorstein bei Baiersbronn

Schalensteinpfad Schonach

Wie ein Fremdkörper: Teufelsstein Bad Dürkheim

Fast unsichtbar:

Steinhöhle bei Zweibrücken

Menhir bei Weilheim/Tübingen

Grabhügel in Kilchberg

Steinbruch mit römischen "Stempeln":

Der Kriemhildenstuhl Bad Dürkheim

Der Dahner Felsenpfad

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Giersteine Forbach

Mystische Stätten

im Harz:

Treppenstein auf

dem Huthberg

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Der Hohlweg der Altenburg bei Langenstein

Abgeladen: Teufelssessel

auf der Teufelsmauer

Burgen und Chateaus:

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"Tempelfassade" auf dem Gelände der Wasenbourg

Chateau Lutzelhardt

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Clapham Junction auf Malta: Das berühmteste und doch nur eines von zahlreichen Steingleisen weltweit

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