Torretrencada

Indy-Faktor:

Mystik-Faktor:

Torretrencada entstand etwa vor 3000-2700 Jahren.

 

Die Fundstätte besitzt neben Talatí de Dalt die wohl außergewöhnlichste Taula der Insel, ein einzigartiges Hypostylon, einen Talayot, Höhlen, eine Zisterne sowie „anthropomorphe Gräber” in einem Steinplateau.

 

Viele Strukturen von Torretrencada wurden in späterer Zeit verändert oder zerstört.

Koordinaten: N39° 59.16378 E3° 55.4442

Diese beziehen sich auf den nächstgelegenen Parkplatz.

Von hier aus sind es etwa 400 m Fußmarsch bis zur Stätte

Um die Bilder im Vollbildmodus anzusehen,

bitte auf das Bild klicken

Direkt hinter dem Tor vom Parkplatz zum Gelände sind einige Steinquader aufeinandergestapelt

Der obere trägt eine auffällige Gravierung

Diente sie als Einfassung einer Metallklammer? Leider können wir nicht sagen, ob das Objekt neuzeitlich oder prähistorisch ist

Die Taula von Torretrencada ist in ihrer Erscheinung einzigartig und die attraktivste von allen. Von den restlichen Gebäuden des talayotischen Dorfes ist fast nichts mehr übrig

 

 

 

 

 

 

Im Gegensatz zur Taula von Talatí de Dalt wird die zusätzliche Säule von der Wissenschaft immerhin als antike Stütze anerkannt

 

 

 

 

Die Taula von der anderen Seite. Ihr Rumpf ist gebrochen
 

 

 

 

 

 

 

Vielleicht hat man die Stütze seinerzeit aus diesem Grund angebracht?

 

 

 

 

Der Taula-Fuß ist 2,70 m hoch, 2,00 m breit und bis 60 cm dick.

 

Der Deckstein hat die Maße 3,10 m × 1,65 m × 0,45 m

 

Ebenfalls einzigartig ist das Hypostylon

 

 

 

 

Es ist ganzjährig mit Wasser gefüllt, der Wasserstand beträgt meist zwischen 60 und 70 cm, was vor allem bei den heißen Sommermonaten erstaunlich ist.

 

Daher vermutet die Wissenschaft, daß es eine Funktion als Zisterne hatte. Grabungen wären an dieser Stelle interessant

 

Untypisch für ein Hypostylon ist die einzige Säule, die sich aus mehreren Steinplatten zusammensetzt. Die Säulen aller anderen besichtigten Hypostyloi bestehen aus einem Stück mit höchstens einem unterlegten Fundamentstein

Ein romantischer Durchgang führt zur nächsten Attraktion. Auch in Torretrencada darf ein durchlöcherter Menhir natürlich nicht fehlen

Bald erreicht man einen fast kreisrunden Platz, der aus einer ebenen steinernen Fläche besteht. Sie besitzt einige flache Rinnen und runde Ausbuchtungen

 

 

 

Die Rillen laufen auf einen Punkt zu, auf dem heute eine moderne Zisterne samt Viehtränke steht

 

Es wird spekuliert, ob sich unter dem Steinplateau - wie bei den Höhlen von Cala Morell - ein ehemaliges Hypogäum verbirgt, welches zum Zwecke der Wasserbevorratung „abgedichtet“ und nach oben hin geöffnet wurde

 

 

 

 

 

Und was hat es wiederum mit dem gelochten Stein auf sich?

Rätselhaft sind zigarrenförmige Einschnitte in einem kleinen steinernen Gebiet, nicht weit entfernt von der Zisterne

Sie werden als „anthropomorphe Gräber“ bezeichnet und sollen für Bestattungen ins Gestein geschlagen worden sein. Da sie leer vorgefunden wurden, ist dies jedoch Spekulation

Ihre Maße sind noch minimalistischer als die der Einschnitte in der Höhle von Torre d’en Galmes. Daher ist eine Nutzung als Bestattungsort aus unserer Sicht fraglich

 

 

 

 

 

Logischer erscheint da, daß sie einst als Verankerung, etwa einer Stele oder eines Wandstücks, dienten

 

 

 

 

 

 

 

Diese geheimnisvolle Stätte wird als Wasserbecken aus prähistorischer Zeit beschrieben

Es wurde in den Fels geschlagen und mit großen Steinplatten bedeckt, von denen noch drei über der Hinterwand des Beckens erhalten sind

Das Areal wurde in späterer Zeit leider auch als Steinbruch genutzt

Zum Bau eines Picknickplatzes wurden leider prähistorische Bauteile zu

Tisch und Bänken umfunktioniert. Es wäre besser gewesen, sie an Ort und Stelle zu Rekonstruktionszwecken  zu belassen

Nur einige Stätten, die es hier zu entdecken gibt:

Mystische Stätten

im Elsaß:

Mont St. Odile - Mysteriöser Berg mit Heidenmauer, rätselhaften Felsformationen, Burgen und einem Dolmen

Pierre á Bassins

Gigantischer Steintopf:

La Cuve de Pierre

Verloren Eck

Pierre des Druides

auf dem Wüstenberg

Riesige Steinspur:

Pierres d'Autels Reisberg

Stampflöcher auf dem Frohnberg

Mystische Stätten

in Lothringen:

Thron am höchsten Punkt:

La Roche Corbeaux

Petroglyphen auf dem Petit Jumeau

Gespalten: Roches á Cupules

Mystische Stätten

in den Vogesen:

Le Donon: höchster Berg der unteren Vogesen

Unbekanntes Ruinenfeld beim Felsenmeer nahe Gerardmer

Chemin des Roches Dieffenthal

Tête des Cuveaux

Roches de La Moulure

Dolmen de Purifaing

Symbolträchtiger Stein und Cart Ruts am Lac de Pierre Percée

Gigantische Ausmaße: Sechseckige "Badewanne" im Vallon St. Martin

Hier wurden Mühlsteine produziert: Steinbruch im Vallon St. Martin

Laleu Colline und Pierres de Sacrifice

Mystische Stätten

in Süddeutschland:

Der Nonnenfelsen

bei Bad Dürkheim

Schalensteinpfad Schonach

Schalensteine Gremmelsbach

Historischer Rundweg Leistadt

Mystischer Ort Sternenfels

Grabhügel bei Schmie

Große Kunst:

Steinbruch bei Schmie

Ergonomisch:

Steinsofa in Schwaibach

Fremdartig: Der Mauzenstein bei Bad Herrenalb

Priorstein bei Baiersbronn

Schalensteinpfad Schonach

Wie ein Fremdkörper: Teufelsstein Bad Dürkheim

Fast unsichtbar:

Steinhöhle bei Zweibrücken

Menhir bei Weilheim/Tübingen

Grabhügel in Kilchberg

Steinbruch mit römischen "Stempeln":

Der Kriemhildenstuhl Bad Dürkheim

Der Dahner Felsenpfad

Das Felsenmeer im Odenwald

Mystische Stätten

im Harz:

Treppenstein auf

dem Huthberg

Megalithanlage Burg Regenstein

Regensteinmühle bei Burg Regenstein

Große und Kleine Sandhöhlen

Die Felsenwohnungen bei Langenstein

Der Hohlweg der Altenburg bei Langenstein

Abgeladen: Teufelssessel

auf der Teufelsmauer

Burgen und Chateaus:

Burg Alt-Windstein

"Tempelfassade" auf dem Gelände der Wasenbourg

Chateau Lutzelhardt

Burg Altdahn

Cart Ruts - ein weltweites Phänomen, sogar direkt vor der Haustür:

Clapham Junction auf Malta: Das berühmteste und doch nur eines von zahlreichen Steingleisen weltweit

Cart Ruts auf dem Kniebis im Schwarzwald

Cart Ruts in Albstadt-Ebingen

Tiefe Wagenspuren und ein Indianerkopf bei Le Saut du Prince Charles

Cart Ruts auf São Miguel/Azoren

Direkt am Straßenrand und doch kaum sichtbar:

Cart Ruts bei Posto Santo, Terceira/Azoren

Relheiras Passagem das Bestas auf Terceira/Azoren

Die Cart Ruts von São Bras auf Terceira erstrecken sich weiter, als man denkt

Die rätselhaften Externsteine:

Felsnadeln mit vielen Geheimnissen

Seelenloch auch in Deutschland:

Das Ganggrab in Züschen

Megalithochburg Morbihan/Bretagne:

Menhiralleen bei Carnac

Géant de Kerzerho

Dolmen Mané Keriaval

Le Grand Menhir Brisé

Berühmt für seine Gravuren: Ganggrab von Gavrinis

Bretagne/

Ille-et-Vilaine/Janze-Esse:

La Roche aux Fées

Rätselhafte "Schleifsteine":

Polissoir de la Petit Garenne/Bretagne

Menorca - Megalithhochburg im Mittelmeer

Torralba d'en Salord: Mit 4,30 m die größte Taula Menorcas

Dolmen Ses Roces Llises

Restauration schon in der Antike? Die gestützte Taula von Talatí de Dalt

Perforisiert: Son Catlar

Geniale Konstruktion: Fächerdach von Torre d'en Galmes

Poblado Talyotico de Biniparratx Petit

"Umgedrehte Schiffsrümpfe": Die Navetas auf Menorca

Malta - einer der bekanntesten Hotspots der Antike:

Hagar Qim

Neben Hagar Qim: Mnajdra

Tarxien-Tempel

Unterirdisch:

Das Hyopgäum

Katakomben Saint Paul's

Gigantija-Tempel auf Gozo

Terceira/Azoren - reiches Erbe im Atlantik:

Geheimnisvolle Höhlen am Fuße des Monte Brasil

Der "Druidenstuhl"

im Wald von Grota do Medo

Drachenkopf in der

Serra do Cume

Kolumbarium

Weitere bemerkenswerte Orte weltweit:

Herausgefräst: Schiffsgravur in einem Felsen am Fuße der Akropolis auf Lindos

Ehemalige Löwenstatue?

Die Sphinx

Megaltihische Spuren in Kekova/Türkei

Felsenstädte in Myra/Türkei

Meisterwerke der Kunst: Fresken in Pompeji/Italien

Megalithmauer beim

Asklipieion auf Kos

Die Pyramiden von Guimar/Teneriffa

Perfekte Säulen in Leptis Magna/Libyen

Faszinierende Ausstellungsstücke:

Vogelherd-Pferdchen im Schloß Hohentübingen

Rätselhafter Dodekaeder im Landesmuseum in Stuttgart

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Indiana Stones