Rätselhafte Dolmenstätte direkt an der Steilküste der Halbinsel Quiberon

Mystik-Faktor:

An der Bucht von Porz Guen (Port Blanc) im Nordwesten der Halbinsel Quiberon kann man bei Ebbe den Arch de Porz Guen durchschreiten. Es handelt sich hierbei um ein ca. 10-15  m hohes, natürlich entstandenes Felsentor mit Triumphbogen-Charakter.

Im Felsmassiv, das den traumhaften Strand mit seiner wilden Brandung säumt, gibt es natürliche Höhlen und Spalten. Die Natur hat auf einigen Felsen kunstvolle Muster hinterlassen.

 

Auf der dem Arch de Porz Guen in nordwestlicher Richtung gegenüberliegenden Steilküste  befindet sich eine Dolmenstätte, die spektakulär am Klippenrand liegt und mit einer an der Klippenlinie zum Abgrund hin endenden Mauer umgeben ist. Unbekannt ist, ob die Mauer ebenfalls aus der Antike stammt. Es sieht jedenfalls ganz so aus, als sei sie bereits da gewesen, als ein Teil der Steilküste abbrach.

Vielleicht war sie die Basis eines Hügels, der die beiden Dolmen einst überspann und durch den Abbruch des Felsens zerstört wurde. Das würde auch die vielen im Areal verstreuten Steine erklären.

 

Leider ist diese außergewöhnliche Stätte mit einem Zaun abgesperrt, so daß man nur aus einiger Entfernung einen Blick darauf werfen kann.

 

Von einem der Dolmen sieht man vom Zaun aus nur einige Tragsteine des Ganges. Betrachtet man jedoch die Luftaufnahme, fällt auf, daß der Gang in eine D-förmige Kammer mündet, von der nur noch die Grundsteine zu sehen sind. Die Decksteine sind nicht mehr vorhanden.

Vom anderen Dolmen sind Deckstein und Tragsteine zu sehen. Und auch hier verrät das Luftbild, daß er über eine beinahe rechteckige Kammer verfügt (Kantenlänge 2,50 x 3 m).

 

Bei Ausgrabungen um 1900 fand man Skelette, die sich durch den Schutz des Sandes erhalten hatten. Sie waren auf zwei Ebenen durch eine Schicht aus Steinen getrennt.  Zwölf separate Schädel waren entlang der Mauer angeordnet.

Vermutlich stammen die Skelette jedoch nicht aus der Erbauungszeit der Dolmen, sondern wurden nachträglich hier abgelegt.

 

 

Koordinaten: 47.523928 -3.155729

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Der Arch de Porz Guen ist ca. 10-15 m hoch...

 

 

 

 

...und nur bei Ebbe begehbar

Bizarres Felsmassiv entlang des Strands

Kunstwerke der Natur in Stein

 

 

 

 

 

 

Kein gemaltes Portrait- hier war ebenfalls die Natur am Werk

 

 

 

Die Felsen sind über und über mit lebenden Muscheln bedeckt und liegen nur bei Ebbe am Strand

 

 

 

 

 

 

Strandimpressionen mit Geräuschkulisse der Wellen - wietosend mag das Meer wohl bei Flut sein?

Blick auf die Bucht von Porz Guen/Port Blanc

Die Dolmenstätte an der Steilküste. Hier sind beide Mauerenden sichtbar, die direkt an der Steilküste enden (das zweite Mauerende befindet sich rechts im Hintergrund). Vielleicht war die Mauer einst die Basis eines ehemaligen Hügels, der die Stätte überdachte

Auch hier sieht man den ellipsenförmigen Mauerring, der an die Abbruchkante grenzt

Blick nach Westen zum Dolmen mit Deckstein und Kammer.

Im Hintergrund steht die Ruine eines Hauses auf dem Pointe du Percho

Beim zweiten Dolmen ist nur ein Teil des Ganges übriggeblieben, der zu den Grundmauern einer kreisförmigen Kammer führt.

Im Areal sind unzählige Steine verstreut

Vorderansicht der Stätte. Links der Rest des Ganges, der in die kreisförmige Kammer mündet. Im Vordergrund steht ein kleiner Menhir, rechts daneben liegt ein weiterer in gebogener Form

Nur einige Stätten, die es hier zu entdecken gibt:

Mystische Stätten

im Elsaß:

Mont St. Odile - Mysteriöser Berg mit Heidenmauer, rätselhaften Felsformationen, Burgen und einem Dolmen

Pierre á Bassins

Gigantischer Steintopf:

La Cuve de Pierre

Verloren Eck

Pierre des Druides

auf dem Wüstenberg

Riesige Steinspur:

Pierres d'Autels Reisberg

Stampflöcher auf dem Frohnberg

Mystische Stätten

in Lothringen:

Thron am höchsten Punkt:

La Roche Corbeaux

Petroglyphen auf dem Petit Jumeau

Gespalten: Roches á Cupules

Mystische Stätten

in den Vogesen:

Le Donon: höchster Berg der unteren Vogesen

Unbekanntes Ruinenfeld beim Felsenmeer nahe Gerardmer

Chemin des Roches Dieffenthal

Tête des Cuveaux

Roches de La Moulure

Dolmen de Purifaing

Symbolträchtiger Stein und Cart Ruts am Lac de Pierre Percée

Gigantische Ausmaße: Sechseckige "Badewanne" im Vallon St. Martin

Hier wurden Mühlsteine produziert: Steinbruch im Vallon St. Martin

Laleu Colline und Pierres de Sacrifice

Mystische Stätten

in Süddeutschland:

Der Nonnenfelsen

bei Bad Dürkheim

Schalensteinpfad Schonach

Schalensteine Gremmelsbach

Historischer Rundweg Leistadt

Mystischer Ort Sternenfels

Grabhügel bei Schmie

Große Kunst:

Steinbruch bei Schmie

Ergonomisch:

Steinsofa in Schwaibach

Fremdartig: Der Mauzenstein bei Bad Herrenalb

Priorstein bei Baiersbronn

Schalensteinpfad Schonach

Wie ein Fremdkörper: Teufelsstein Bad Dürkheim

Fast unsichtbar:

Steinhöhle bei Zweibrücken

Menhir bei Weilheim/Tübingen

Grabhügel in Kilchberg

Steinbruch mit römischen "Stempeln":

Der Kriemhildenstuhl Bad Dürkheim

Der Dahner Felsenpfad

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Mystische Stätten

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Treppenstein auf

dem Huthberg

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Große und Kleine Sandhöhlen

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Der Hohlweg der Altenburg bei Langenstein

Abgeladen: Teufelssessel

auf der Teufelsmauer

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"Tempelfassade" auf dem Gelände der Wasenbourg

Chateau Lutzelhardt

Burg Altdahn

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Clapham Junction auf Malta: Das berühmteste und doch nur eines von zahlreichen Steingleisen weltweit

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